Kategorie: Uncategorized
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not even death is kind to me
für Oboe und Kontrabass In meiner Musik verarbeite ich Schmerz, Leid und die dunklen Seiten der Menschheit. Schon der Titel „Not even death is kind to me“ macht das unmissverständlich deutlich. Die Musik versteht sich als schnelllebiger Transformationsprozess, als ständiges Bauen von Brücken: Ruhe kippt in Chaos, Klänge werden zersplittert, vermeintliche Stille durchbrochen.Das Werk ist
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geklirre und geschepper
für Bassflöte, Bassklarinette, Violine, Cello, Klavier + Sampler, Drumset + Drumpad Ich kann Stücke nicht einfach ruhen lassen. Ich feile, schnipple, verwerfe und manchmal werfe ich die Arbeit von mehreren Monaten auch ganz in den Müll. So auch bei „geklirre und geschepper“: 2017 entstanden, 2019 überarbeitet und nun – 2025/26 – grundlegend erneuert. Diesmal für
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Alive
„Alive“ ist eine abendfüllende, transmediale Komposition des Essener Komponisten Tamon Yashima. Das postapokalyptische Werk porträtiert Menschen in psychischen Ausnahmesituationen: Es werden Individuen gezeigt, die Zufluchtsorte in Clubs oder in Internetforen suchen oder ihre tiefste Trauer und psychosomatischen Zustände zum Ausdruck bringen möchten. Wie die heutige Gesellschaft, die mit der Informationsmasse in sozialen Netzwerken auskommen muss,
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Wärme und Verwüstung
für Bassklarinette und Elektronik Wärme und Verwüstung ist nahezu ein Forschungprojekt zusammen mit der Klarinettistin Heni Kim. Seit 2019 existieren drei Versionen, in denen verschiedene elektronische Medien, Software oder ästhetische Ausrichtungen erprobt wurden. Sie experimentierten beispielsweise mit komplexer Analysesoftware oder Kehlkopfmikronierungen. Die Reise endete jedoch in einer „simplen“ Zuspielung, mit dem Ziel, ein Metainstrument zu
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Maschinerie und Meditation
„Maschinerie und Meditation“ ist eine Multimedia-Show, konzipiert für einzeln eintretende Gäste. Die Besucher*innen sitzen zentral und alleine auf gemütliche Meditationskissen, wodurch eine ungewöhnliche, intime Situation kreiert wird. Kuschelteppich und Duftkerzen sorgen weiterhin für Wohlfühlstimmung. In diesem Stück wird der Gast selbst zum Dialogpartner, Lampen werden zu Performerinnen und elektronische Klangerzeuger ersetzen Musiker*innen. Die Show sucht
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die Comicmaschine
Die Comicmaschine ist das erste Werk von mir mit dem Einsatz von Live-Video. Seine Ästhetik, Musik in Blöcken zu denken, Klänge in teils komische Kontexte zu bringen, überträgt er nun auf eine visuelle Ebene. Ich widme sich ganz der Klangwelt von Maschinen, ich verwende nicht nur Maschinensamples, sondern übertrage Mechaniken wie „an und aus“ oder
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cursed air and rotten earth
Werktext cursed air and rotten earth „Cursed Air and Rotten Earth“ ist ein Werk, inspiriert von wilden Avantgarde- Rockbands, angereichert mit einer Prise Harsh Noise und ungewöhnlicher Melodien. Zum 35. Jubiläum der GNMR wollte ich ein Stück schreiben, das lebendig wirkt und gleichzeitig mein Interesse an düsteren Themen wie Schmerz und Leid aufgreift. Ein elementarer
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Rohöl und summende Apparate
für Flöte, Akkordeon, Bassklarinette, Cello, 1 Performer, Elektronik und optionales Licht Mich interessieren Technologien, egal ob analog oder digital, musikbezogen oder nicht, und wie diese in Musik adaptiert werden können. Besonders Artefakte aus alten Aufnahmen oder digitale Nebenprodukte werden in diesem Stück thematisiert. Beispielsweise kommen Phonograf-Gesangsaufnahmen von Georg Gaskin aus dem Jahr 1890 vor oder
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Granit
für Kontrabassklarinette solo Granit ist für das tiefste Instrument der Klarinettenfamilie geschrieben und auf den Leib der Klarinettistin Heni Kim komponiert. Granit ist ein grobkörniger aber kristalliner Stein. So auch dieses Werk: Es spielt mit verschiedenen Dichten von musikalischen Blöcken, mal flüssig wie Schlamm, mal roh wie Naturstein. Aggregatzustände gehen von einem Stadium in den













